Kundenmeinungen über die Beinamputierten Gehschule / Referenzen

In dieser Seite können Sie Meinungen von Kunden über mich einsehen. Klicken Sie einfach den Eintrag an, der Sie interessiert.

Alter: 40 Jahre | Amputiert seit: 1 Jahre | Stefan W.

Alter: 40 Jahre

Amputiert seit: 1 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

Danke Micha!!!!

Als ich am 31. März 2008 bis zum Oberschenkel amputiert wurde sah ich ein paar Tage später einen Bericht über ihn und dachte: "Na, es geht doch auch als Amputierter gut durchs Leben zu gehen!"

Ich nahm mit Micha dann im Oktober 2008 Kontakt auf. Nach vielem hin und her mit der Krankenkasse holte ich mir Micha dann im Februar 2009 auf private Kosten nach Berlin, da wo meine Probephase mit dem C-Leg auch begann. Er hat mir viele Sachen zeigen und beibringen können und sich auch Zeit für mich genommen mir das Wunderknie zu erklären.

Ich will einfach nur Danke sagen, denn durch Michas gute Arbeit und auch Bemühungen bei der Krankenkasse, einigen Leuten klar zu machen dass das C-Leg für mich wichtig ist, kann ich das C-LEG jetzt diese Woche erhalten.[

Stefan aus Berlin

Alter: 19 Jahre | Amputiert seit: 1 Jahre | Christian D.

Alter: 19 Jahre

Amputiert seit: 1 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

Da Michael Kramer selbst Amputiert ist, konnte er mir von Anfang an viel Mut und Motivation übermitteln und wurde für mich zum Vorbild. Seine wertvollen Erfahrungen halfen mir deutlich weiter. Michael Kramer konnte mir als erster und einziger durch eigene Vorführungen klar machen, was alles geht, aber natürlich auch was nicht geht. Neben viel professioneller Hilfe beim Prothesenbau und seiner Gehschule halfen mir besonders unsere vertrauensvollen Gespräche. Das war mir sehr wichtig. Immer noch ist er für mich eine wertvolle Unterstützung, da er mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht. 

Christian D., im November 2008

Alter: 78 Jahre | Amputiert seit: 1 Jahre | Siegfried K.

Alter: 78 Jahre

Amputiert seit: 1 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

 

Als mittelbare Folge einer Berufskrankheit wird im April 2007 ein neues Knie eingesetzt. Das plötzliche Auftreten eines Gefäßverschlusses (Embolie) führt am übernächsten Tag zur Amputation des rechten Beins. Im Oktober 2007 trage ich erstmals eine passende Prothese, von Gehtraining keine Rede.

Im Januar 2008 hat das Care Center der Berufsgenossenschaft meine Betreuung übernommen - seither ist der Fortschritt unser Begleiter. 

Dort lerne ich Herrn Michael Kramer und seine Arbeit kennen. In den Gesprächen mit den Orthopädietechnikern geht es immer um die bestmögliche Lösung für den jeweiligen Patienten. Wie ich miterleben durfte, sind seine Tipps willkommen und von den Fachleuten gerne angenommen  und ausgeführt worden. 

Bei mir war es unter anderem eine starke Hüftbeugung, die bei der Herstellung meines Prothesen schaftes berücksichtigt werden musste. Inzwischen konnten wir die Beugung Zug um Zug abbauen. 

Ab April 2008 absolvierte ich bei Herrn Kramer das Gehtraining. Ich denke, dass ich seitdem große Fortschritte gemacht habe. Trotz gravierenden Altersunterschieds ist er für mich Vorbild.

Menschen über 70 sind "gebraucht" von Leben und Beruf. Bei aller Rücksicht auf gesundheitliche Defizite seiner Schützlinge arbeitet mein Trainer stets zielgerichtet: Sein Klient soll sich möglichst frei bewegen und laufen können, und wenn erforderlich, dann höchstens mit nur einem Stock.

Und ich gebe mir viel Mühe, dieses Ziel auch zu erreichen.

Siegfried K., im Oktober 2008

Alter: 50 Jahre | Amputiert seit: 30 Jahre | Wolfgang L.

Alter: 50 Jahre

Amputiert seit: 30 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

Erfahrungsbericht von Wolfgang L., Oktober 2008

Ich möchte noch mal mit der Philosophie von der Fa. Kramer Consult anfangen: „Solange eine Prothese nicht alle Eigenschaften des verlorenen Gliedmaßes wiederherstellen kann, so lange gilt es die vorhandenen beschränkten Möglichkeiten zu akzeptieren und unermüdlich zu optimieren.“ Ich trage seit 30 Jahren unterschiedliche Prothesen und Passteile. Nach vielen Schwierigkeiten mit meiner Prothesenwerkstatt in Sachen (Schaftanpassung) und Nichtverständnis der Mechaniker, habe ich mich dann endlich mal bei der BG beschwert. Die daraufhin den Herrn Kramer ins Spiel brachten und so nahm die Sache ihren Lauf. Wir trafen uns dann  gemeinsam mit der BG, Herrn Kramer in der Prothesenwerkstatt.Dort wurde mir ein C-Leg  Knie, Probeweise untergebaut. So dachte ich, ist ja alles schön und gut, aber wie funktioniert denn dieses Teil nun richtig. Der Werkstatt war es nur wichtig dass ich den ordnungsgemäßen Erhalt quittiere, aber keine richtige Einweisung.  

Aber wer Herrn Kramer kennt der weiß, so nicht !! Er stellt die Prothese erst einmal richtig statisch und lauffähig ein (wenn es  sein muss auch mit seinen eigenen Messgeräten). In aller Ruhe erklärt er einem erst einmal die Funktionen des C- Leg. Wenn dass erledigt ist dann geht es auf die Teststrecke. Da Herr Kramer selbst amputiert ist,  kennt er fast alle Probleme seiner Kunden die solch ein Handicap haben. Und eines können sie mir glauben, diesen Mann können sie stundenlang mit ihren Fragen zum Thema Handicap oder Umgang mit der Prothese bombardieren, er wird es ihnen geduldig erklären. Was er an Wissen, mit dem Umgang einer Prothese und dessen Aufbau hat, dies kann und muss man eigentlich jedem Prothesenträger empfehlen. Auch Prothesenträger die schon mehrere Jahre davon betroffen sind sollten sich seine Gehschule ansehen. Zurück zum Thema Teststrecke: als wir dann die Treppen und die schiefen Ebenen übten, dachte ich erst einmal was hat Michael mit mir vor, das geht doch gar nicht. Aber dann dachte ich wieder, er kann es ja auch und das Perfekt. Jedenfalls nach einigen Übungsphasen stellten sich dann doch schon einige Erfolge ein. Wenn sie nicht gerade in der  Werkstatt mit ihm üben können und wollen, dann kommt er auch zu ihnen nach Hause, welche Gehschule oder Gehtrainer macht das schon. Er sagte dann zu mir die Hauptaufgabe musst du jetzt selbst erfüllen. Immer wieder im Alltag musst du auf die alten Gehfehler achten und die neu erlernten Tipps und Tricks anwenden. Und ich habe zum Erstaunen festgestellt es wird von mal zu mal besser.Schiefe Ebenen gingen vorher überhaupt nicht. Ich möchte Herrn Kramer für die kurze Zeit die wir üben durften, recht herzlich danken. Ich wünsche ihm und seinem Unternehmen alles Gute für die Zukunft und vor allem Kunden ohne Ende.

Schöne Grüße und bis bald –  

Wolfgang L.

Alter: 34 Jahre | Amputiert seit: 0 Jahre | Alexander T.

Alter: 34 Jahre

Amputiert seit: 0 Jahren

Amputationshöhe: Knie-Exartikulation

Erfahrungsbericht von Alexander T. im Januar 2008

Auf Empfehlung von Herrn Bernd Lenssen vom Sanitätshaus Koppetsch in Düsseldorf nahm ich Kontakt mit Herrn Dipl.-Ing. M. Kramer auf, der ein sehr erfahrener Gehtrainer im ambulanten Bereich sein sollte. Selbst oberschenkelamputiert könne Herr Kramer aus eigener Erfahrung die optimale Starthilfe nach meiner Amputation geben, so die Empfehlung. Die nette Stimme am Telefon wollte sofort jede Menge Hintergrundinformationen zu meinem Handicap und meiner Historie erfahren und vereinbarte mit mir, dass sie mich sofort nach meiner Amputation im Krankenhaus besuchen würde, am besten gleich zusammen mit Herrn Lenssen, um dann die weitere Vorgehensweise zu besprechen. 

Das hörte sich gut an, ein nachstationärer „Vollkasko-Service“ ohne dass ich mir eigene Gedanken machen müsste? Zu schön um wahr zu sein. Im Laufe meiner Krankengeschichte habe ich erfahren und gelernt, dass ich alle Empfehlungen von Ärzten und sonstigen Therapeuten hinterfragen musste um sicherzustellen, dass mir die jeweilige Therapie auch hilft und ggf. nicht sogar schadet. Daher war ich skeptisch. 

Meine Skepsis ist sofort gewichen, als mich Herr Kramer tatsächlich sofort nach der Operation zusammen mit Herrn Lenssen besuchte. Die Herren beschrieben ein Versorgungskonzept, das ich mir trotz meines großen angelesenen Erfahrungsschatzes nicht hätte besser vorstellen können. Zudem dass ich mich mit den beiden Hauptakteuren meiner postoperativen Versorgung fachlich gut verstanden habe, fühlte ich mich auch persönliches gut aufgehoben und fasste Vertrauen in „meine Profis“. Das somit entstandene vertrauensvolle Arbeitsverhältnis war ein entscheidender Faktor für meine Rehabilitation, die ich in Rekordzeit abschließen sollte.

Während Herr Lenssen eine wirklich optimale orthopädische Versorgung übernommen hat und mir eine ausgezeichnet austarierte Prothese zur Verfügung stellte, übernahm Herr Kramer ab der zweiten Anprobe das Feintuning der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten des C-Legs und das Gehtraining. 

Im Rahmen von fünf Einheiten wurde ich in die optimale Nutzung der Funktionalitäten des C- Legs eingewiesen. Dabei half mir das Vertrauen, das ich in „meine Profis“ sowie das intuitive Verständnis für die Arbeitsweise des C-Legs. Gleich bei meinem ersten „wirklichen“ Ausflug auf dem C-Leg gemeinsam mit Herrn Kramer lernte ich, Treppen hinab zusteigen, und schiefe Ebenen und unebenes Geläuf zu bewältigen. Dabei musste ich weder meinen Mut überstrapazieren, noch bin ich gestürzt. Alles war so, wie ich es erklärt bekam. Ich musste lediglich „losrennen“, ohne groß nachzudenken, ähnlich unüberlegt wie Franka Potente in „Lola“ hieß es für mich: „Alex rennt“ 

Neben der rein technischen Betreuung von Herrn Kramer in Bezug auf die Versorgung und das Gehtraining konnte mir Herr Kramer, der ja ebenfalls Prothesenträger ist, auf meine vielen weiterreichenden Fragen in Hinblick auf meine bestmögliche Versorgung helfen. Er hat mir unter anderem Ansprechpartner für behindertengerechte Fahrzeugumbauten, therapeutisch orientierte Fitnessstudios, behindertengerechte Sportarten und Informationsquellen für Amputierte  verschafft. Darüber hinaus kann ich Herrn Kramer auch in Zukunft fragen, wenn neue Themen anstehen, die ich bislang noch nicht bedacht habe.  Nach einem halben Jahr Übung auf meinem C-Leg plane ich im Sommer eine sechste Einheit Gehtraining. Dabei möchte ich eventuelle Fehler, die sich im Alltag eingeschlichen haben, korrigieren und meiner Gehhaltung den letzten Schliff geben. 

Rückblickend kann ich sagen, dass das Engagement von Herrn Kramer schlichtweg optimal war. Sein auf meine individuellen Bedürfnisse ausgerichtetes Gehtraining in meinem persönlichen Umfeld ermöglichte es mir, in Rekordzeit wieder auf die Beine zu kommen. Ferner beschränkte sich Herr Kramer nicht auf das eigentliche Gehtraining, sondern konnte mit allen möglichen Erfahrungen rund um die Versorgung in allen Lebenslagen helfen. 

Dafür bin ich Herrn Kramer und Herrn Lennsen, der mir das Gehtraining empfohlen hat und mich prothetisch optimal versorgte, wirklich dankbar.  

Alexander T. Essen, 18.01.2008

Alter: 46 Jahre | Amputiert seit: 31 Jahre | Daniela G.

Alter: 46 Jahre

Amputiert seit: 31 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

Für diese Idee bin ich meinem Orthopädietechniker immer noch dankbar: Als ich im Frühjahr 2006 mein C-Leg bekam – nach mehr als 30 Jahren Erfahrung mit unterschiedlichsten Prothesen und Passteilen – spendierte mir der Betrieb, das Care-Center Bochum, eine Stunde Gehtraining bei Michael Kramer.

Das Beste, was mir passieren konnte – und ein Vorgehen, das in der Branche Schule machen sollte! Denn meiner Erfahrung nach werden die Kunden allzu oft im Regen stehen gelassen: Ausgerüstet mit neuer, moderner Technik - in die der Kostenträger reichlich investiert hat -, den ordnungsgemäßen Erhalt quittiert, wird man freundlich verabschiedet.

Aber dann?

Wie laufe ich sicher? Wie nutze ich alle Möglichkeiten aus, die die Technik mir bietet? Wie bewege ich mich ökonomisch und schonend? Welche Tricks und Kniffe gibt es?

Die Ärzte und auch die Physiotherapeuten sind bei solchen Fragen schlechte Ansprechpartner – sie wissen zu wenig über Prothesen und die spezifischen Schwierigkeiten. Wahrscheinlich ist die Klientel einfach zu klein. Die Orthopädietechniker sind bemüht, aber auch schnell mit ihrem Latein (und ihrem Zeitbudget) am Ende.

Da war es ein Aha-Erlebnis, auf Michael Kramer zu treffen: kompetent in prothesentechnischen Fragen und vor allem: selbst Anwender. Endlich jemand, mit dem es möglich war, auf Augenhöhe zu reden! Schon in einer Stunde konnte er mir ein Verständnis für die neue Technologie des C-Legs vermitteln und darauf aufbauend grundlegende Hinweise für die erforderliche Umstellung meiner Gehtechnik geben.

Um das zu vertiefen, trafen wir uns in der Folge noch zwei Mal. Einmal in der Stadt, um dort an unterschiedlichen Schrägen und Treppen zu üben und schließlich bei mir zu Hause, wo wir an Punkten arbeiteten, die alltäglich im Gelände rund ums Haus Schwierigkeiten bereiten. Vielleicht ist inzwischen wieder mal ein Check-up angesagt…

Im Bekanntenkreise habe ich jedenfalls schon Werbung für Michael Kramer gemacht, denn sein individuelles Training, gerade im heimischen Umfeld, ist einzigartig und Gold wert!

Schön wäre es natürlich, wenn die Kostenträger das auch so sehen und in ihren Leistungskatalog aufnehmen würden!

Schöne Grüße und bis bald -

Daniela G.

Alter: 41 Jahre | Amputiert seit: 19 Jahre | Dirk S.

Alter: 41 Jahre

Amputiert seit: 19 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

Als ich mein C-Leg im Januar 2006 erhalten habe war ich erst sehr froh, so eine Hightech Prothese zu haben. Aber die Freude verschwand auch wieder sehr schnell, weil ich eine Einweisung von etwa 2 Std. bekommen habe und nicht so recht wuste wie das Gelenk funktionieren sollte. Irgend wie hatte ich mir das anders vorgestellt.

Da stand ich nun da mit meinem neuen Ferrari und kam nicht richtig in Fahrt. Ich lernte dann über die Klinikwerksatt Michael Kramer kennen und so begann mein erstes Training. Michael erklaerte mir erstmal die technischen Funktionen vom C-leg so das ich etwas mehr Vertrauen in die Sache bringen konnte. Er versuchte die optimale Einstellung mit mir zu erarbeiten, was nicht immer so einfach war, da ich einen kurzen Stumpf habe.

Nach ein paar Trainingsstunden konnte ich fuer mich gute Erfolge verzeichnen, aber Michael meinte das sind nur ca. 60 %, da kann man mehr rausholen.

So musste ich im eisigen Februar lernen, auf Eisschollen laufen und in Bus und Bahn freihändig zu surfen. Ganz zu schweigen davon das ich mindestens 200 mal im Kaufhaus die Treppen aus dem 8. Stock runter musste. Das sollte keine Folter sein, es war halt so praktisch lange am Stück ein Treppenhaus runtergehen zu üben, um dann mit dem Fahrstuhl wieder raufzufahren. Ich muss da zu sagen das Michael sehr einfuehlsam und bedaechtig mit mir an die Sache ran ging und wir hatten sehr viel Spass! (Ist aber nicht fuer jeden Charakter geeignet,ha ha!) Ich habe mich aber immer sicher gefühlt und so meine Grenzen kennen gelernt, so das ich bis heute im Alltag jede Situation meistern konnte.

Ich könnte mir keinen besseren Trainer vorstellen als Michael {weil er das gleiche Handicap hat (leider)}. Er kann aus eigener Erfahrung sprechen, da er sich 100% in die Probleme eindenken, beraten und optimieren kann. Was wohl nur wenige andere Fachleute in Gehschuhlen so rueber bringen koennen.

Einen Teil der Kosten für das Gehtraining musste ich selbst beisteuern und ich muss sagen, das ich nicht einen Cent bereue den ich in die Trainingsstunden investiert habe. So konnte ich die optimale Versorgung erhalten, die ich bis heute voll nutze.  

Michael Kramer ist nicht nur ein guter Trainer, er ist auch zum Freund geworden. Ich wuensche ihm und seinem Unternehmen alles Gute fuer die Zukunft.

Gruss aus Shanghai / Dirk S.

Alter: 46 Jahre | Amputiert seit: 26 Jahre | Guido A.

Alter: 46 Jahre

Amputiert seit: 26 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel 

Ich Guido A., seit 1981 Oberschenkelamputiert, habe im November 2007 ein 5 tägiges Gehtraining mit Herrn Kramer absolviert und bin absolut begeistert von der Trainingsmethode.

Es wurde nicht nur ein trockenes Gehtraining absolviert, sondern es wurde mir dargestellt welche Möglichkeiten ich mit der C-Leg Prothese habe. Ich wurde in den verschiedensten Alltagssituationen geschult, was mir sehr viel gebracht hat. In sämtlichen Alltagssituationen wurde mir vermittelt, wie ich mich am besten mit der Prothese fortbewege.

Ich kann jedem Amputierten dieses Gehtraining nur empfehlen, weil Herr Kramer einem im theoretischen und praktischen Teil der Schulung viel Wissen über die Prothese vermitteln kann. Dieses Gehtraining ist absolut empfehlenswert und wird jedem Amputierten weiterhelfen sich sehr sicher im Alltag zu bewegen. 

14.01.2008 Guido A.

Alter: 50 Jahre | Amputiert seit: 2 Jahre | Peter K.

Alter: 50 Jahre

Amputiert seit: 2 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel 

Ich hatte 3 Einheiten Gehtraining zu je 4 Stunden mit meinem Probe-C-LEG bei Michael Kramer, und ich war überrascht, wie intensiv er auf mich und meine Probleme mit der Prothese eingegangen ist.

Er hat sich die Zeit genommen, mir die Funktionsweise der Prothese so lange zu erklären, bis ich wirklich etwas damit anfangen konnte. Dabei war es mir wichitg, dass er ebenfalls amputiert ist und mir mit seinem C-LEG alles anschaulich vormachen konnte, so dass ich eigentlich nur abgucken und nachmachen musste. Wenn mal etwas nicht geklappt hat, hat er es einfach nochmal und nochmal mit mir geübt.

Dadurch habe ich auch gelernt, mich selber im Alltag zu kontrollieren und die falschen von den richtigen Bewegungen zu unterscheiden - ich kann im Alltag die gelernten Sachen immer besser umsetzen. In der normalen Reha, die ich vorher hatte, war ich immer einer von vielen, keiner hat sich richtig Zeit genommen, da wurde immer auf die Uhr geguckt.

11.01.2008 Peter K.

Alter: 70 Jahre | Amputiert seit: 62 Jahre | Pieter K.

Alter: 70 Jahre

Amputiert seit: 62 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

Meine Erfahrung mit Herrn Kramer von der Firma Kramer-Consult.

Mit Herrn Kramer habe ich auf Empfehlung meines Orthopädiehauses Kontakt aufgenommen, da ich nach etwa 4 monatiger Eingewöhnungszeit mit meiner neuen C-Leg Beinprothese nicht ganz zufrieden war. Davor hatte ich Mehrgelenk-Kniegelenke genutzt.

In mehreren Sitzungen/Trainings hat mich Herr Kramer in vorbildlicher und sehr kompetenter Weise mit den Funktionen der Prothese und  dem  neuen Kniegelenk vertraut gemacht. Dabei hat er mich auf Eigenschaften des C-Legs aufmerksam gemacht, die mir auch mein Orthopädie-Meister nicht hatte vermitteln können.

Die Trainingstunden beinhalteten neben normalen Gehübungen – zum Teil „video-überwacht“ – insbesondere  Treppenabsteigen und Schräge-abwärts-gehen. Wobei gerade bei der letzteren Disziplin bei mir das große Aha-Erlebnis eintrat, zumal ich vorher nur sehr schlecht bergab gehen konnte. Auch die Auswertung der Videoaufnahmen war sehr hilfreich. Lobenswert zu erwähnen ist auch, dass ein Großteil der Sitzungen bei der Orthopädiewerkstatt stattfand mit Austausch der Erfahrungen mit dem zuständigen Orthopädie-Meister. Für mich war es natürlich auch von besonderem Vorteil, dass Herr Kramer die gleiche Prothese wie ich trug.

Insgesamt war ich mit der Unterstützung vollauf zufrieden. Herr Kramer ist auf alle meine Bedürfnisse mit großem Verständnis eingegangen. Die Stunden mit ihm verliefen in Ruhe und Harmonie.

Zusammenfassung:  ***** (= 5 Sterne). Und: die „Chemie“ zwischen Herr Kramer und mir hat gestimmt.

Vielen Dank, Herr Kramer!

Pieter K.

Alter: 64 Jahre | Amputiert seit: 2 Jahre | Renate E.

Alter: 64 Jahre

Amputiert seit: 2 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

Ich wurde mit 62 Jahren auf Grund eines Arterien-Verschlusses im Oberschenkel amputiert (rechts). 

Nach zwei Jahren hat mir meine Krankenkasse das C-Leg genehmigt. Um damit laufen zu lernen habe ich die Hilfe eines Gehtrainers in Anspruch genommen. Durch Mundpropagander bin ich bei der Gehschule Kramer gelandet. Der Vorteil: Herr Kramer ist selbst betroffen und kann darum das Training viel besser gestalten.

Ich habe mit Herrn Kramer von Juni - September 2006 trainiert. Durch das Training habe ich meine Angst beim laufen von Treppen und Schrägen verloren. Wir sind Rollteppen, Bus und Straßenbahn gefahren, und haben somit versucht, alle möglichen Gefahren zu bewältigen. Ich komme im täglichen Leben gut zurecht.

Mit freundlichen Grüßen

Renate Eberle

Alter: 66 Jahre | Amputiert seit: 48 Jahre | Stefanie V.

Alter: 66 Jahre

Amputiert seit: 48 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

Vor 48 Jahren verlor ich durch einen Verkehrsunfall mein linkes Bein, mein Stumpf ist nur 19 cm lang. Dies und eine übersehene Hüftluxation hatten mich gezwungen mit einer Unterarmgehstütze zu gehen.

Im Oktober 2007 bekam ich das C-LEG Compact Knie. Gemeinsam erarbeiteten wir die Ganganalyse: zuerst die Standphase, dann die Gehgeschwindigkeit. An der Treppe ist die Körperhaltung zum überrollen der Stufen sehr wichtig, an der schrägen Ebene soll ich mein Körpergewicht voll auf die Schaftseite legen, was am Anfang ungewöhnlich war, da ich mit dem Stumpf die Prothese beherrschte.

Jetzt, nach drei Monaten, geht es ganz gut, da ich durch meine zwei Enkelkinder (neun und zwei Jahre alt) mindestens drei mal die Woche total gefordert werde und nicht über jeden Schritt nachdenke.  

Herr Kramer hat durch seine gut nachvollziehbaren Argumente, ich könne durch die Standphasensicherung und einen aufrechten Gang auf die Unterarmgehstütze verzichten, mich dazu gebracht aufrechter und nur noch mit einem Gehstock zu gehen. Durch das aufrechte Gehen beuge ich nun Verspannungen um Nacken und Oberarm vor. 

Stefanie V. Dortmund, 10.01.2008

Alter: 69 Jahre | Amputiert seit: 62 Jahre | Theresia M.

Alter: 69 Jahre

Amputiert seit: 62 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel

 

Ich bin 69 Jahre alt und seit 62 Jahren amputiert.

Als mir 2007 das C-LEG bewilligt worden ist, wurde mir auch ein Gehtraining mit meiner neuen Prothese bewilligt. Das Gehtraining wurde von Herrn Kramer durchgeführt und mir ist das  wichtigste, dass ich seitdem sicherer gehen kann. Er hat zusammen mit dem Mechaniker die Prothese eingestellt und mit mir das Gehen geübt, auch bei mir in der Wohnung.

Jetzt kann ich ohne mein Wägele und ohne Stock durch die Wohnung gehen und ich kann sicher und entspannt in der Küche stehen und arbeiten. Auch Schrägen kann ich jetzt viel sicherer hinunter gehen. 

23.01.2008 Theresia M.

Alter: 67 Jahre | Amputiert seit: 47 Jahre | Wilhelm C.

Alter: 67 Jahre

Amputiert seit: 47 Jahren

Amputationshöhe: Oberschenkel 

 

Lieber Michael, ich wurde 1961 nach einem Dienstunfall in England amputiert. Seit 1962 trage ich eine Oberschenkelprothese. Mein Amputationsstumpf hat lediglich eine Länge von 18 cm, mit schlecht verheilter Narbenbildung. In den 45 Jahren meiner Amputation habe ich überwiegend Prothesen der Firma Otto Bock getragen.

Im Juni 2007 habe ich das C – Leg von Firma Otto Bock erhalten. Die Umstellung war zunächst sehr schwer und ohne fremde Hilfe hätte ich es wohl nicht gelernt, mit dieser Prothese zu laufen.

Erst durch das intensive Gehtraining mit Dir, lieber Michael, ist es mir gelungen, die Technik des C – Leg zu beherrschen und zu nutzen. Ich möchte nach dem Gehtraining mit Dir keine andere Prothese mehr tragen. Für Deine persönliche und insbesonders für Deine qualifizierte und fachliche Hilfe bedanke ich mich

Mit freundlichen Grüßen  Wilhelm C.

Alter: 40Jahre | Amputiert seit: 20 Jahre | Anton H.

Alter: 40 Jahre

Amputiert seit: 20 Jahren

Amputationshöhe: Knie-Exartikulation

 

Hallo Michael, ich bin als Skeptiker auf die Neuversorgung mit dem C-LEG richtig heiß gewesen. Nach den ersten paar Schritten mit dem C-LEG öffnete sich in mir die Frage, ob es für mich das bessere "Erstatzbein" ist, oder ob ich nicht doch besser beim Hydeal geblieben wäre. Mittlerweile gibt es für mich kein zurück mehr, denn schon während des Gehtrainings mit dir war meine anfängliche Skepsis nicht mehr vorhanden. Ich bin mit dir den kleinen Pattweg hoch gegangen und hatte das Gefühl, dass mich das C-LEG überholen wollte.

Als es wieder hinunter ging, brauchte ich etwas länger um zu begreifen, was ich tun muss un so bequem wie möglich hinunter zu kommen. Diese Sektion probierten wir zusammen 3 - 4 mal und es klappte hier schon immer besser. Mittlerweile brauche ich den zu begehenden Boden vor mir nicht mehr "abscannen". Das Treppabgehen mit dem C-LEG machte mir Anfangs größere Probleme, da die Angst zu Stürzen in mir war.

Nach kurzer Einweisung jedoch verflog die anfängliche Angst recht schnell und ist heute nicht mehr vorhanden. Kurz, knapp aber klar gesagt: aus meiner Sicht gibt es für einen Amputierten keine bessere Gehschulung als diese, von einem selbst Amputierten zu erhalten. Abgesehen von der Schulung erstellst du auch sehr gute Dokumentationen die sehr nützlich sind um das "ein oder andere", worauf man ohnehin Anspruch hat, bei seinem Leistungsträger bewilligt zu bekommen .

Auch von mir die besten Grüße

Anton H.  27.02.2008